ZooLex

Gallery

zoologo.gif

Otter-Zentrum
Dachs-Hecke

Jonas Homburg (Autor für ZooLex)
Monika Fiby (Editorin für ZooLex)
Hans-Heinrich Krüger (Editor für Otter-Zentrum)

Veröffentlicht 05 Feb 2019

english

UP ADRESSE:

Aktion Fischotterschutz e.V.29386 HankensbüttelDeutschland
Telefon: +49 5832 98080
URL: http://www.otterzentrum.de


UP STICHWORTE

Hecke, Lebensraum


UP TIERE:

Familie:Spezies:deutscher Name:Kapazität:
Mustelidae Meles meles Europäischer Dachs 4-6


UP BESCHREIBUNG:

Das Otter-Zentrum hat sich zum Ziel gesetzt, heimische Mustelidenarten zu zeigen und deren Lebensräume darzustellen. Die Dachsanlage repräsentiert eine Heckenlandschaft, die auf einem aufgeschütteten Hügel angelegt ist. Die Gehegebegrenzung besteht aus einem 1m hohen Gitterzaun, der durch mehrere Elektrodrähte gegen ein Überklettern abgesichert ist. Die gesamte Anlage ist als Grabschutz mit Baustahlmatten unterlegt (Maschenweite 10 x 10 cm).

Die Lebensweise der Dachse wird im Besuchertunnel deutlich, wo die Dachse in Laufgängen und Höhlen beobachtet werden können.


 

UP GRÖSSE:

Flächeaufteilung in Quadratmetern:

Fläche:innen:aussen:Gehege gesamt:
  zugänglichgesamtzugänglichgesamt 
Tiere1530531
Besucher45300345
andere8216224
gesamt548301.0461.100

 

UP KOSTEN:

Viele Arbeiten erfolgten in Eigenregie.

Euro 250.000


 

UP ERÖFFNUNGSDATUM:

1989
 

UP PLANUNG:

Beginn: 1987

  • Planung: Aktion Fischotterschutz e.V, Hankensbüttel, Deutschland

UP BAU:

Beginn 1988

  • Herstellung: Aktion Fischotterschutz e.V, Hankensbüttel, Deutschland

UP SEEHÖHE UND KLIMA:

walter.gif Dies ist ein Klimadiagramm für die nächstliegende Wetterstation.

 

UP PFLANZEN:

Die Pflanzenliste gibt die lateinischen Namen der Pflanzen, die in diesem Gehege verwendet wurden


UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERE:

Die natürliche Vegetation sowie im Gehege platzierte Baumstämme, Holzstöße und Wurzeln strukturieren die Anlage und bieten den Dachsen Stöbermöglichkeiten. Über Betonröhren erreichen die Tiere ein unter dem Hügel angelegtes Gangsystem und die mit Heu ausgepolsterten Schlafhöhlen.


 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERPFLEGER:

Die Tierpfleger erreichen die Anlage über eine Schleuse, die sich an der Grenze zwischen den beiden Anlagenteilen befindet, sodass sie von dort beide Teile betreten und der Trennschieber bedienen können.

Im Innenbereich kann über Klappen auf die Schlafboxen zugegriffen werden.


 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR BESUCHER:

Das Gehege fällt im vorderen Bereich in einen flachen Graben ab, an dessen tiefstem Punkt sich der Zaun befindet, sodass die Besucher entlang der Gehegefront über eine niedrige Hecke und den Zaun hinweg Einblick in die Anlage haben. Über eine Treppe erreichen die Besucher einen erhöht gelegenen Bereich, der einen guten Überblick über die Anlage bietet.

Ein Weg führt durch den mit Natursteinen und Wurzeln modellierten Tunnel unter dem Hügel. Durch Glasscheiben können die Besucher hier die Dachse auch in ihren Gängen und Schlafhöhlen beobachten.


 

UP BILDUNG:

Mehrere Tafeln informieren über die Lebensgewohnheiten des Dachses und den Lebensraum Heckenlandschaft. Die ökologische Bedeutung der Hecken in der Landschaft wird vermittelt. Sie sind Korridore, die den Wald mit den Feld- und Wiesenflächen verzahnen, also Verstecke und Nahrungsgeber für sehr viele Tierarten, wie Insekten, Igel, Dachs, Vögel und Schalenwild. Sie bremsen den Wind und sammeln damit auch Feuchtigkeit.

Die Besucher können ein Tiergeräusche-Quiz machen, bei dem weitere Bewohner der Hecke vorgestellt werden.


 

UP MANAGEMENT:

Die Anlage besteht aus zwei Teilen, die über Schieber verbunden oder getrennt werden können.

Auf dem Hügel befinden sich Einstiegsschächte zu den Gängen im Bereich der Glasscheiben. Die Glasscheiben vor den Laufgängen sind von der Rückseite daher gut erreichbar und werden wöchentlich geputzt. Zu Beginn kam durch die Einstiegsklappen Licht in die Schächte. Da dies den Effekt in den Dachslaufgängen zuwiderlief, wurden die Klappen verdunkelt. Statt dessen wurde künstliche Beleuchtung eingebracht.

Die Dachse können in die Schlafkästen gesperrt werden oder auch ins gesamten Gangsystem, um draußen sicher arbeiten zu können. Zusätzlich ist eine Fanganlage (Kastenfalle) in das Gangsystem an einer nicht einsehbaren Stelle eingebaut.

Die einzelnen Gänge sind kurz und haben kaum Kurven, damit sie für das Tiermanagement gut einsehbar sind.


 

UP FORSCHUNG:


 

UP ARTEN- UND RESSOURCENSCHUTZ:


 

UP LOKALE RESSOURCEN:

Für Planung und Bau wurden lokale Arbeitskräfte und Materialien eingesetzt.


Overview

Overview

© Aktion Fischotterschutz e.V., 2015


 

Site Plan

Site Plan

© Aktion Fischotterschutz, Monika Fiby, Jonas Homburg, 2016


 

Dachs

Dachs

© Aktion Fischotterschutz e.V., 2009


 

Weg zur Anlage

1. Weg zur Anlage

© Monika Fiby, 2007


 

Heckenlandschaft

2. Heckenlandschaft

© Monika Fiby, 2007


 

Dachsanlage

3. Dachsanlage

© Monika Fiby, 2007


 

Besucherbereich

4. Besucherbereich

© Monika Fiby, 2007


 

Erhöhter Einblick

5. Erhöhter Einblick

© Monika Fiby, 2007


 

Besuchereinblick

6. Besuchereinblick

© Monika Fiby, 2014


 

Anlagentrennung

7. Anlagentrennung

© Monika Fiby, 2014


 

Zugang zum Gangsystem

8. Zugang zum Gangsystem

© Monika Fiby, 2014


 

Zugang zum Besuchertunnel

9. Zugang zum Besuchertunnel

© Monika Fiby, 2014


 

Besuchertunnel

10. Besuchertunnel

© Monika Fiby, 2007


 

Gangsystem

11. Gangsystem

© Monika Fiby, 2007


 

Schlafhöhle

12. Schlafhöhle

© Monika Fiby, 2007


 

Dachse in der Schlafhöhle

13. Dachse in der Schlafhöhle

© Monika Fiby, 2014


 

Beschilderung

14. Beschilderung

© Monika Fiby, 2014


 

Besucherinformation Heckenlandschaft

15. Besucherinformation Heckenlandschaft

© Monika Fiby, 2007


 

Tiergeräusche-Quiz

16. Tiergeräusche-Quiz

© Monika Fiby, 2007


 

Tierpfleger-Zugang

17. Tierpfleger-Zugang

© Monika Fiby, 2014


 

Zugriff auf eine Schlafhöhle

18. Zugriff auf eine Schlafhöhle

© Monika Fiby, 2007


 

Dachs

19. Dachs

© Monika Fiby, 2014