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Allwetterzoo Münster

Guereza-Insel

Dag Encke (Autor)
Monika Fiby, Carlyn Worstell (Editorinnen)
Publiziert 2006-7-15
English , español

 

UP ADRESSE:

Sentruper Straße 315 , 48161 Münster , Germany
Telefon: 0049-251-89040
Fax: 8904-90
URL: http://www.allwetterzoo.de


UP STICHWORTE:

Affen, muenster, munster


UP TIERE:

Familie:Species:deutscher Name:Kapazität:
ColobidaeColobus guerezaGuereza17


UP BESCHREIBUNG:

In den Jahren 1998 und 1999 wurden im Zoo Münster zwei für Besucher begehbare Freianlagen mit starker natürlich gewachsener Vegetation für jeweils eine Gruppe Kattas und eine Gruppe Guerezas fertiggestellt. Beide Anlagen basieren auf einem tiergärtnerischen Konzept, nach dessen Vorstellung den Affen ein Gelände angeboten wird, das in Anlehnung an die natürlichen Lebensräume der Tiere gestaltet und ausgestattet ist.

Im Juni 1999 bezogen die Guerezas ihre Freianlage. Für diese Anlage wurde eine bestehende Grünfläche teilweise eingezäunt und teilweise durch 3-4 m breite Wassergräben begrenzt. Die Fläche ist zu ungefähr einem Drittel von Bäumen bewachsen. Der Zugang für die Besucher erfolgt über eine Holzbrücke mit Metallrosten. Die Guerezas gehen ungern über Gitter, daher betreten sie die Brücke nicht und bleiben auf der Anlage. Das Geländer hat eine Stromführung. Die wird nur bei Nacht eingeschaltet, oder wenn die Anlage geschlossen ist. Die Tiere gewöhnen sich daran, das Geländer nicht zu berühren.

Eine 300 qm große separate Außenanlage wurde neben dem neuen Guereza-Haus hergestellt. Es hat Anschluß an Absperrkäfige im Haus und dient der artgerechten Haltung für den Fall, dass Tiere von der Gruppe getrennt werden müssen. Im Winter bietet es den Tieren die Möglichkeit sich draußen aufzuhalten, wenn die Gräben zugefroren sind, und die Insel nicht genützt werden kann. Die Guereza-Gruppe wurde im separaten Gehege neu zusammmengestellt wurde und erst dann auf die große Anlage eingewöhnt.
 

UP GRÖSSE:

Die Besucher bewegen sich auf einem Weg durch die Außenanlage, der auch für die Affen zugänglich ist.

Flächeaufteilung in Quadratmetern:

Flächeinnenaussen     Gehege gesamt    
zugänglich     gesamt     zugänglich     gesamt    
Tiere603,0003,060
Besucher250
andere
gesamt3,0003,060

 

UP KOSTEN:

EUR 260,000 davon 12 % Planungskosten.

Jährlich steht eine Summe von 5.000 EUR zur Verfügung, um Neu- und Nachpflanzungen vornehmen zu können.
 

UP ERÖFFNUNGSDATUM:

Juni 1999
 

UP PLANUNG:

Beginn:

  • Planung: GaLa-Bau, Dortmund, Deutschland

UP BAU:

Beginn:

  • Brücken: GaLa-Bau, Dortmund, Deutschland

UP SEEHÖHE UND KLIMA:

walter.gif Dies ist ein Klimadiagramm für die nächstliegende Wetterstation.

 

UP PFLANZEN:

Der Altbestand der Guereza-Anlage setzte sich hauptsächlich aus Sand-Birken, Hainbuchen, Feldahorn, Schwarzem Holunder und Restbeständen an Hartriegel und Wildrose zusammen. Der Bestand wurde durch Neupflanzungen an Kaukasischer Flügelnuss, Robinie, Gleditschie, Linde, Weiden, Holunder, Berberitzen und zahlreichen Wasserstauden ergänzt. Der Großteil der Fläche ist mit Gras bewachsen. Unsere Erfahrungen bei den Guerezas sprechen dafür, dass die Kaukasische Flügelnuss überhaupt nicht befressen wird.

Die Pflanzenliste enthält die lateinischen Namen der Pflanzen, die in diesem Gehege verwendet wurden.


UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERE:

Die Guerezas nützen den natürlichen Bewuchs der Anlagen zum Klettern, als Futterquelle, als Schattenspender und als Rückzugsgebiete vor den Besuchern, die sich auf den Anlagen aufhalten können.
 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERPFLEGER:


 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR BESUCHER:

Die Besucher können sich durch die Außenanlagen der Guerezas bewegen und die Tiere ohne physische Barriere unmittelbar erleben.
 

UP BILDUNG:

Auf einem großformatigem Schild wird über das Leben und Verhalten der Guerezas berichtet.
 

UP MANAGEMENT:

Die mechanischen Schäden durch die gewaltigen Sprünge der Tiere sind groß. Fast alle Pflanzen, die nicht eine Mindesthöhe von 5 m mit einem Stammumfang von > 45 cm besaßen, wurden von den Affen regelrecht zertanzt. Insbesondere die Jungtiere bevorzugen junge und elastische Äste für ihre ausgelassenen Spiele. Alle im Jahre 1998 neugepflanzten Bäume und Sträucher wurden zerstört. Daraufhin wurden im Herbst 1999 und Frühjahr 2000 über 5 m hohe Robinien, Gleditschien und Kaukasische Flügelnüsse vorbeugend hinter die Grünkulisse des Altbestandes gepflanzt. Die einzige Baumart, die von den Guerezas bisher nicht angerührt wird, ist die Kaukasische Flügelnuss. Die starke Bedornung der Robinien und Gleditschien zeigte keinerlei abschreckende Wirkung. Außer der Flügelnuss wird auch die Hainbuche weitgehend verschont. Die Birken wurden nur im Frühjahr befressen. Zwei alte Rotbuchen in einer separaten Außenanlage, auf der die Tiere ein Jahr lang lebten, wurden zwar teilweise entlaubt und geschält, nicht aber abgetötet. Da dies auch bei den anderen Bäumen auf der jetzigen Anlage bisher der Fall ist, steht die Vermutung im Raume, dass die Guerezas die ihnen gebotene Vegetation instinktiv am Leben erhalten. An keiner Stelle wurde ein Ast oder Stamm rundum geschält, sondern immer nur in Längsstreifen, so dass weder Äste noch Stämme absterben. Allerdings ist damit nicht gewährleistet, dass das Laubvolumen auf Dauer zur Ernährung der Pflanzen in ausreichendem Maße erhalten bleibt. Interessant war auch, dass frisch austreibende junge Weiden (das Lieblingsgehölz der Guerezas) über Wochen nicht angetastet wurden, um dann innerhalb von drei Tagen komplett verspeist zu werden.

Die Guerezas wurden schon bisher den ganzen Winter über und während der Zeit des Austriebes der Pflanzen bis Mitte Mai mit Weidenlaub und -holz gefüttert. Vielleicht hat dies zu den geringen Fraßschäden an den Knospen geführt. Ein weiterer Grund könnte die erstaunliche Vorliebe der Tiere für Gras sein: die gesamte Rasenfläche von rund 2.500 qm wird von den Tieren abgeweidet. In Zukunft soll die Grünfütterung der Tiere in die Sommermonate ausgedehnt werden. Die zur Verfügung stehenden Mittel für Nachpflanzungen sollen vorerst hauptsächlich für die Anpflanzung der Kaukasischen Flügelnuss verwendet werden. Anregungen von Kollegen, in größerem Maßstab Brombeeren und Himbeeren zu pflanzen und als Winterfutter zu verabreichen, wollen wir ebenfalls aufgreifen.

Das separate Außengehege erlaubt große Flexibilität im Tiermanagement. Neuzugänge können auf 2,5 Meter Distanz von der großen Anlage gehalten werden, oder direkt auf der anderen Seite des gemeinsamen Gitters. Wenn im Winter der Wassergraben der Insel zugefroren ist, kann diese Anlage statt dessen benützt werden.
 

UP FORSCHUNG:


 

UP ARTEN- UND RESSOURCENSCHUTZ:


 

UP LOKALE RESSOURCEN:


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61K + Beschreibung73K
Überblick
©Allwetterzoo Münster, 2002

 
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57K85K
Gehegeplan
©Allwetterzoo Muenster, 2002

 
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50K61K
Guerezas in natürlicher Vegetation (1)
©Allwetterzoo Münster, 1998

 
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56K + Beschreibung77K
Brücke zur Insel (2)
©Matzke, 1998

 
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79K159K
Brücke (3)
©Carlyn Worstell, 2003

 
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65K + Beschreibung95K
Viele Klettermöglichkeiten (4)
©Allwetterzoo Münster, 1998

 
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59K81K
Nahe kommen (5)
©Allwetterzoo Münster, 1998

 
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48K67K
Hausbau (9)
©Perret, 1998

 
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53K77K
Bückenbau (10)
©Perret, 1998

 
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58K79K
Guerezas am Wassergraben (13)
©Allwetterzoo Münster, 1998

 
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61K + Beschreibung86K
Grabenmauer (14)
©Allwetterzoo Münster, 1998

 
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42K + Beschreibung61K
Besuchergrenze (15)
©Allwetterzoo Münster, 1998

 
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43K56K
Nicht sehr scheu (16)
©Allwetterzoo Münster, 1998

 
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61K + Beschreibung85K
Lieblingsplatz (17)
©Allwetterzoo Münster, 1998

 
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82K + Beschreibung373K
Guerezahaus (19)
©Carlyn Worstell, 2003

 
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78K + Beschreibung114K
Winter- und Eingewöhnungsanlage (20)
©Christoph Matzke, 2003

 
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84K384K
Information zu freilaufenden Tieren (21)
©Carlyn Worstell, 2003

 

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