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Tierpark Hellabrunn

Grossvoliere

Monika Fiby (Autorin), Beatrix Rau (Editorin)
Publiziert 2003-4-17
English , español

 

UP ADRESSE:

Tierparkstrasse 30 , D-81543 München , Deutschland
Telefon: 49-89-625080
Fax: 6250832
URL: http://www.tierpark-hellabrunn.de


UP STICHWORTE:

münchen, muenchen, munchen, voliere


UP TIERE:

Familie:Species:deutscher Name:Kapazität:
AnatidaeAix sponsaBrautente
AnatidaeDendrocygna viduataWitwen-Pfeifgans2
AnatidaeMergus albellusZwergsäger1
AnatidaeMergus cucullatusKappensäger
AnatidaeOxyura jamaicensisSchwarzkopf-Ruderente3.1
ArdeidaeEgretta albaSilberreiher20
ArdeidaeEgretta garzettaSeidenreiher20
BurhinidaeBurhinus senegalensisSenegal-Triel3
CiconiidaeCiconia ciconiaWeißstorch1
CiconiidaeCiconia nigraSchwarzstorch1.1.1
ThreskiornithidaeCarphibis spinicollisStrohhals-Ibis15
ThreskiornithidaeEudocimus ruberRoter Sichler70
ThreskiornithidaeGeronticus eremitaWaldrapp25
ThreskiornithidaePlegadis falcinellisBrauner Sichler20


UP AUSZEICHNUNGEN:

    1981 Architekturpreis des BDA


UP BESCHREIBUNG:

Die Großvoliere ist ein Wahrzeichen Hellabrunns geworden. Die baldachinartige Wölbung des Netzes lässt weder Ecken noch tote Winkel entstehen, so dass der Innenraum für den Vogelflug voll nutzbar wird. Die Tiefe des Raumes bei der Transparenz des Netzgewebes vermittelt dem Besucher jenen unmittelbaren Eindruck, wie er ihn sonst nur bei einer Freilandbeobachtung erwarten kann. Die Au ist das Thema der Voliere, und ein Aubach stellt ihre Lebensader dar. Entlang des Bachlaufes befinden sich eine Vielzahl ökologischer Nischen, die für das Wohlbefinden und die Brutbereitschaft von Vögeln aus Feuchtbiotopen notwendig sind. Auf diese heitere Auenlandschaft wurde der Vogelbesatz abgestimmt, wobei Koloniebrütern der Vorzug gegeben wurde. In der Voliere hat der Besucher die faszinierende Möglichkeit, das rege Treiben in einer Vogelkolonie, das Sozialverhalten der Tiere wie Balz, Nestbau und Brutpflege in unmittelbarer Nähe mitzuerleben. Besonders lebhaft geht es in der über 40 Kopf zählenden Großkolonie unserer Roten Sichler zu, die z.T. zweimal im Jahr brüten.

Das Stahlnetz hat 6 cm Maschenweite. Dies verhindert im allgemeinen, dass der Schnee auf dem Gitter liegen bleibt.
 

UP GRÖSSE:

Über eine Fläche von 5000 m2 spannt sich bis zu 18 m Höhe ein dünn-maschiges Edelstahlgewebe, das mit 50 000 Schweißstellen verbunden ist. Dieses sehr transparente Netzgitter hat eine Kantenlänge von 5 cm und ist mit 15 000 Dübeln im umlaufenden Betonsockel verankert.

Flächeaufteilung in Quadratmetern:

Flächeinnenaussen     Gehege gesamt    
zugänglich     gesamt     zugänglich     gesamt    
Tiere
Besucher
andere
gesamt2805,0005,280

 

UP KOSTEN:

DM 5,000,000 davon -1 % Planungskosten.


 

UP ERÖFFNUNGSDATUM:

1981
 

UP PLANUNG:

Beginn: 1977

  • Architektur: Jörg Gribl, Munic, Deutschland
  • Statik: Schweisstechnische Versuchsanstalt, Deutscher Verband für Schweisstechnik, Deutschland
  • Architektur: Atelier Prof. DI Frei Otto, Warmbronn, Deutschland
  • Statik, Consulting Engineers: Happold, Bath, Großbritannien

UP BAU:

Beginn: 1980

  • Bau: Stromeyer & Co., Deutschland

UP SEEHÖHE UND KLIMA:

walter.gif Dies ist ein Klimadiagramm für die nächstliegende Wetterstation.

529 m Seehöhe
77.0 °C mittlere Jahrestemperatur
929 mm mittlere jährl. Niederschlagsmenge

 

UP PFLANZEN:

Bei der Bepflanzung der Voliere wurde Wert auf die ursprüngliche Pflanzenwelt der Isarauen gelegt. So umsäumen seltene und geschützte Bach- und Uferpflanzen einen Aubach.

UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERE:

Die baldachinartige Wölbung des Netzes lässt weder Ecken noch tote Winkel entstehen, so dass der Innenraum für den Vogelflug voll nutzbar wird. Ein Aubach lädt mit seinen seichten und leicht erwärmbaren Buchten zur Gefiederpflege ein.
 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERPFLEGER:

Die Tierpfleger brauchen die Vögel für die Überwinterung nicht einfangen, da das Gebäude an die Voliere anschließt.

Die Futterplätze und Wege sind so befestigt, dass sie einfach zu reinigen sind.
 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR BESUCHER:

Die Tiefe des Raumes bei der Transparenz des Netzgewebes vermittelt dem Besucher jenen unmittelbaren Eindruck, wie er ihn sonst nur bei einer Freilandbeobachtung erwarten kann.
 

UP BILDUNG:


 

UP MANAGEMENT:

Alle Vögel, die in dieser Voliere nachgezogen worden sind, bleiben unkupiert und können so ihren natürlichen Lebensraum vollständig nutzen. Die kalten Wintermonate verbringen die empfindlicheren Arten in einem beheizten Haus, das unmittelbar an die Großvoliere anschließt. Dazu wird das Futter im Haus ausgelegt. Die Vögel ziehen dann binnen einer Woche ins Haus ein. Nach dem Einzug im Herbst und vor dem Auszug im Frühjahr wird allen Vögeln Blut abgenommen, um auf Vogeltuberkulose zu testen.

Heilige Ibisse und Reiher wurden nach einiger Zeit abgegeben, da sie in der Gruppe zu dominant waren.
 

UP FORSCHUNG:

1982 wurden das Verhalten der roten Sichler für eine Diplomarbeit beobachtet.

Schüler der städtischen Gymnasien führen immer wieder Verhaltensbeobachtungen für Facharbeiten durch.
 

UP ARTEN- UND RESSOURCENSCHUTZ:

Die Nachzucht unserer Waldrapp-Kolonie stellen wir zur Wiederausbürgerung im Riffgebirge Marokkos zur Verfügung.
 

UP LOKALE RESSOURCEN:

Für die Bepflanzung der Voliere wurden Pflanzen der benachbarten Isarauen gewählt.

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Überblick
©Tierpark Hellabrunn,

 
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Gehegeplan
©Tierpark Hellabrunn,

 
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Junge rote Sichler (1)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Luftbild (2)
©Tierpark Hellabrunn, 1988

 
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Weg zur Grossvoliere (3)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Weg zur Grossvoliere (4)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Vor dem Eingang (5)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Der Eingang (6)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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In der Voliere (7)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Am Ufer (8)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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An der Bucht (9)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Stütze (10)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Stütze (11)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Reiher (12)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Am Wasser (13)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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In der Voliere (14)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Waldrapp (15)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Storchennest auf der Stütze (16)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Storchennest in der Voliere (17)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Storch kehrt zurück (18)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Sichlerkolonie (19)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Winterquartier (20)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Winterquartier (21)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 
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Futterküche (22)
©Tierpark Hellabrunn, 1985

 

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