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Zoo Karlsruhe

Bergwelt Himalaya - Schneeleoparden

Jonas Homburg (Autor für ZooLex)
Monika Fiby (Editorin für ZooLex)
Eva Kaltenbach (Editorin für Zoo Karlsruhe)
Publiziert 2018-1-6
English

 

UP ADRESSE:

Ettlinger Straße 6 , 76137 Karlsruhe , Deutschland
Telefon: +49-721-133-6801
Fax: +49 721 133-6809
URL: http://www.karlsruhe.de/b3/freizeit/zoo.de


UP STICHWORTE:

Erhaltungszucht, Gebirgsanlage


UP TIERE:

Familie:Species:deutscher Name:Kapazität:
FelidaePanthera unciaSchneeleopard1,1 + Nachwuchs


UP BESCHREIBUNG:

Die Anlage für Schneeleoparden ist Teil der Tiererlebniswelt „Bergwelt Himalaya“ im Zoo Karlsruhe und in Nachbarschaft zu den Roten Pandas. Durch die windexponierte Lage und die Beschattung durch Laubbäume eignet sich dieser auch im Sommer verhältnismäßig kühle Standort besonders für die Unterbringung der Gebirgstiere.

Für die Schneeleoparden wurden vorhandene Innengehege adaptiert. Dabei wurden die vertikalen Außenschieber am Boden entfernt und Horizontalschieber unter den Decken der Innenkäfigen montiert. Die vormals grubenartigen Außengehege wurden aufgeschüttet, sodass sie auf bzw. über dem Niveau des Besucherweges liegen, der teilweise auf dem Dach der Innenkäfige verläuft.

Die Anlage zeigt einen Felshang und ist mit einem Bachlauf, einigen Baumstämmen den vorhandenen Bäumen und einigen zusätzlichen Nadelgehölzen gestaltet. Rückseitig ist das Gehege durch einen 4 Meter hohen Maschendrahtzaun mit 50cm Überhang begrenzt, der mit mehreren Elektrodrähten zusätzlich abgesichert ist. Die Scheiben an der Besucherseite des Geheges sind in ebenso hohe Kunstfelsenwände eingebettet.
 

UP GRÖSSE:

Das Hauptgehege umfasst 1080m². Die beiden Nebengehege sind 180m² und 141m² groß. Im Innenbereich stehen insgesamt 5 Boxen mit jeweils 5x6 Metern Fläche zur Verfügung.

Flächeaufteilung in Quadratmetern:

Flächeinnenaussen     Gehege gesamt    
zugänglich     gesamt     zugänglich     gesamt    
Tiere1501,4011,551
Besucher350400
andere50350400
gesamt2002,1002,300

 

UP KOSTEN:

€ 772,000


 

UP ERÖFFNUNGSDATUM:

Dezember 2010
 

UP PLANUNG:

Beginn: 2007

  • Architektur: Planungsgruppe Zoo Gebäude und Technik GmbH, Karlsruhe
  • Statik: igp Ingenieure, Karlsruhe

UP BAU:

Beginn: Juni 2009

  • Außenanlagen: Grün-System-Bau, Rheimünster
  • Ingenieurbau: Pfirmann Industriebau, Pforzheim
  • Felsbau: Studio Grafico Naturalistico Thürnau, Berlin
  • Glas- und Stahlbau: Theuring KG, Crimmitschau
  • Stahlbau: Schlosserei Mantei, Forbach-Breitwies

UP SEEHÖHE UND KLIMA:

walter.gif Dies ist ein Klimadiagramm für die nächstliegende Wetterstation.

 

UP PFLANZEN:

Die auf dem Gelände vorhandenen Bäume, Bergahorn, Spitzahorn und Feldahorn, wurden erhalten und gegen ein Erklettern durch die Schneeleoparden mit Plastikmanschetten bzw. Elektrodraht gesichert. Zusätzlich wurden, passend zum Habitat der Tiere, in der Anlage Zirbelkiefer, Schlangenhautkiefer und Himalaya-Zeder gepflanzt. Im Besucherbereich wachsen zudem Bambus, Blutberberitze, Rhododendron und wilder Blutweiderich.

Die Pflanzenliste enthält die lateinischen Namen der Pflanzen, die in diesem Gehege verwendet wurden.


UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERE:

Die drei Außengehege bilden über mehrere Schieber einen Rundlauf, sodass sich die Tiere bei Unverträglichkeiten aus dem Weg gehen können. Ein Kunstfelsen im Gehege ist beheizt und wird von den Tieren besonders im Winter gern angenommen. Eine überdachte Halbhöhle in direkter Nähe zum Besucherbereich bietet den Schneeleoparden eine geschützte Liegefläche. Dieser Bereich verfügt ebenfalls über Bodenheizung und wird vor allem vom Muttertier zum Ablegen ihrer Jungen genutzt. Für Jungtiere wurde eine Schwingholzkonstruktion zum Spielen eingebaut. Der Bachlauf bietet den Tieren jederzeit Wasser zum Trinken.

Im Innengehege ist es durch die teilweise unterirdische Lage auch im Hochsommer kühl. Den Schneeleoparden stehen erhöhte Liegeflächen mit Rückenbrettern zur Verfügung, die Nierenproblemen vorbeugen. Diese und Baumstämme machen den Tieren die erhöhten Schieber zugänglich. Der Boden ist mit Hackschnitzeln bedeckt. Wasserschalen zum Trinken sind in jeder Box in einer dafür vorgesehenen Lücke unter den Gittern eingeschoben. In der ersten Box befindet sich eine hölzerne Wurfkiste.
 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERPFLEGER:

Der Tierpflegergang entlang der Innenkäfige ist durch zwei Metalltüren gesichert. Die Gitterweite der ehemaligen Bärenkäfige wurde so verändert, dass die Schneeleoparden weder mit ihrer Schnauze noch mit ihren Tatzen hindurchreichen können. Die Käfigtüren verfügen über eine einrastende Dreipunktverriegelung. Alle Schieber werden manuell bedient. Die Fenster zum Außenbereich sind mit Edelstahlgittern gesichert. Die Wurfkiste kann über zwei Deckelklappen zur Jungtierkontrolle geöffnet werden. Der Pflegerbereich befindet sich im Zentrum zwischen den drei Außengehegen, sodass alle Schieber mit Sichtkontakt bedient werden können. Der Zugang dorthin führt zwischen zwei Innenkäfigen hindurch. Zur Verbindung dieser Käfige kann ein flexibler Gittergang aus an der Wand befestigten Seitengittern und einem Deckgitter ausgeklappt werden. Ist dieser Gang eingeklappt, kann einer der beiden angrenzenden Schieber, der als Außenschieber nun in den Pflegergang weist, zur Anlieferung und Abholung von Tieren verwendet werden. Solange dieser Schieber nicht in Benutzung ist, wird er durch Schrauben gegen ungewolltes Öffnen gesichert. Das Gebäude verfügt über einen ebenerdigen Zugang, der auch für Gabelstabler geeignet ist. Das Außengehege ist zum Einbringen von größeren Elementen auch über ein herausnehmbares Zaunfeld von 2x2 Metern zugänglich.
 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR BESUCHER:

Der Besucherweg führt von den kleinen Pandas zu den Schneeleoparden. Bereits am Eingang des Themenbereiches passieren die Besucher ein großes Banner, dass die „Bergwelt Himalaya“ vorstellt. Zunächst stehen die Besucher vor einer zaunhohen Glasscheibe an der Schmalseite der Anlage und können diese in ihrer Länge sehen. Ein Picknicktisch an dieser Stelle lädt zum Verweilen ein. Der Weg führt an der Längsseite der Anlage weiter. Hier können die Besucher die Schneeleoparden hangaufwärts durch Glasscheiben sowie ein Stück Maschendrahtzaun beobachten. Eine Glasscheibe grenzt an die Halbhöhle an, sodass man den Tieren an dieser Stelle besonders nahe kommt. Daneben befindet sich ein aus Stein gebauter Unterstand mit weiteren Einblicken durch kleine Fenster. Er ist einem Wetterschutz nachempfunden, den Yak- oder Ziegennomaden im Himalaya zum Übernachten bauen. Der direkte Weg vom Hauptweg zur Anlage führt steil durch eine dichte Bambuspflanzung. Im Beton sind Fußabdrücke des Schneeleoparden zu sehen.
 

UP BILDUNG:

Das Gehegeschild stellt grundsätzliche biologische Charakteristika des Schneeleoparden vor. Große Schautafeln sind in Holzrahmen gehängt oder am Unterstand befestigt. Sie informieren über die Kennzeichen, Verbreitung und Habitat sowie die Lebensweise der Art. Außerdem wird auf die Bedrohung und die besondere Schutzbedürftigkeit der Tiere hingewiesen.
 

UP MANAGEMENT:

Die drei Außenanlagen und die 5 Innenkäfige ermöglichen, unverträgliche Tiere zu separieren und auch Nachwuchstiere bei fehlender Abgabemöglichkeit eine längere Zeit zu halten. Die Außenanlagen können durch die im Rundlauf angeordneten Schieber flexibel miteinander verbunden oder getrennt werden. Für Arbeiten in der Schauanlage lassen sich die Tiere in den Innenkäfigen absperren.
 

UP FORSCHUNG:


 

UP ARTEN- UND RESSOURCENSCHUTZ:

Der Zoo Karlsruhe beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für den Schneeleoparden.

Über die Zoofreunde Karlsruhe sowie den Verband der Zoologischen Gärten Deutschlands unterstützt der Zoo Artenschutzprojekte im Himalaya.

Durch eine Patenschaft mit dem NABU wird der Schutz des Schneeleoparden in Kirgistan gefördert.
 

UP LOKALE RESSOURCEN:


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68K + Beschreibung101K
Überblick
©Zoo Karlsruhe, 2016

 
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67K100K
Gehegeplan
©Architekturbüro Heuss & Partner, bearbeitet durch Jonas Homburg, 2016

 
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31K + Beschreibung46K
Fotostandorte
©Architekturbüro Heuss & Partner, 2016

 
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70K97K
Schneeleopard (1)
©Jonas Homburg, 2016

 
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134K + Beschreibung208K
Eingang zum Himalya-Themenbereich (2)
©Monika Fiby, 2016

 
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71K + Beschreibung100K
Blick zur Schneeleoparden-Anlage (3)
©Jonas Homburg, 2016

 
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68K + Beschreibung97K
Gehegefront (4)
©Jonas Homburg, 2016

 
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70K + Beschreibung101K
Hanglage (5)
©Jonas Homburg, 2016

 
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71K + Beschreibung101K
Wasserlauf (6)
©Jonas Homburg, 2016

 
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67K + Beschreibung100K
Blick durch den Zaun (7)
©Jonas Homburg, 2016

 
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70K + Beschreibung100K
Begrünte Kunstfelsen mit Glasscheiben (8)
©Jonas Homburg, 2016

 
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70K + Beschreibung101K
Blick ins Gehege (9)
©Jonas Homburg, 2016

 
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72K + Beschreibung102K
Besucherbereich (10)
©Jonas Homburg, 2016

 
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70K + Beschreibung101K
Beheizbarer Kunstfelsen (11)
©Jonas Homburg, 2016

 
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73K + Beschreibung101K
Tarnung (12)
©Jonas Homburg, 2016

 
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71K + Beschreibung101K
Halbhöhle (13)
©Jonas Homburg, 2016

 
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70K + Beschreibung99K
Besucherunterstand (14)
©Jonas Homburg, 2016

 
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69K + Beschreibung97K
Gehegeschild (15)
©Jonas Homburg, 2016

 
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69K + Beschreibung100K
Informationstafel (16)
©Jonas Homburg, 2016

 
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68K + Beschreibung100K
Aufgang vom Hauptweg (17)
©Jonas Homburg, 2016

 
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69K + Beschreibung101K
Schneeleoparden-Fährte (18)
©Jonas Homburg, 2016

 
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69K + Beschreibung98K
Baumschutz (19)
©Jonas Homburg, 2016

 
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72K + Beschreibung101K
Gang entlang der Innenkäfige (20)
©Jonas Homburg, 2016

 
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69K + Beschreibung97K
Innenbox (21)
©Jonas Homburg, 2016

 
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70K + Beschreibung98K
Wurfbox (22)
©Jonas Homburg, 2016

 
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69K + Beschreibung96K
Mobiler Gittergang (23)
©Jonas Homburg, 2016

 
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68K + Beschreibung101K
Abtrenngehege (24)
©Jonas Homburg, 2016

 
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67K + Beschreibung99K
Schieber-Rundlauf-System (25)
©Jonas Homburg, 2016

 

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