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Naturschutz-Tierpark Görlitz

Stachelschweine

Jonas Homburg (Autor für ZooLex)
Monika Fiby (Editorin für ZooLex)
Catrin Hammer, Sven Hammer (Editoren für Tierpark Görlitz)
Publiziert 2017-5-15
English

 

UP ADRESSE:

Zittauer Str. 43 , 02826 Görlitz , Deutschland
Telefon: +49-3581-407400
Fax: +49 3581 407401
URL: http://www.tierpark-goerlitz.de


UP STICHWORTE:

Fütterung, Gehegebarriere


UP TIERE:

Familie:Species:deutscher Name:Kapazität:
HystricidaeHystrix indicaWeißschwanz-Stachelschwein10


UP BESCHREIBUNG:

Die Stachelschweinanlage ist Teil des Tibet-Themenbereiches im Tierpark Görlitz. Ein bestehendes, grubenartig gemauertes Gehege wurde zu einer größeren Freianlage erweitert, die den Tieren mehr Abwechslung bietet und den Besuchern ein interessanteres Erleben der Stachelschweine ermöglicht. Das Innengehege wurde nicht verändert. Ein Teil des alten Außengeheges wird als Vorgehege genutzt.

Die Außenanlage besteht zum überwiegenden Teil aus einer ebenerdigen Fläche mit Mineralgemischboden, die mit Steinen und Baumstämmen strukturiert ist. Die Gehegebegrenzung bildet ein meterhoher grauer Stabgitterzaun, der als Untergrabeschutz in den Boden reicht und teilweise mit Benjeshecken verdeckt ist.

Der nördliche Bereich der Anlage wird von einem aufgeschütteten, grasbewachsenen Hügel eingenommen. An zwei Seiten wird der Hügel von parallel zum Außenzaun verlaufenden Naturstein-Stützmauern begrenzt. Der etwa meterbreite Korridor zwischen diesen Mauern und dem Zaun musste mit Gitterelementen für die Stachelschweine gesperrt werden, da die Tiere bevorzugt an dieser Stelle gruben und damit die Stabilität der Mauern gefährdeten. Besucherseitig befinden sich am Fuß des Hügels zwei offene Halbhöhlen aus großen Natursteinplatten. An der Südseite fällt der Hügel flacher ab, die Schräge ist hier von Steinen, Baumstämmen und großen Ästen bedeckt und an der Ober- und Unterkante jeweils mit einem einzelnen Elektrodraht gegen ein Erklettern oder Grabversuche der Stachelschweine geschützt. Der Aufgang für die Tiere auf den Grashügel befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Vorgehege, und kann mit einem Stein oder Baumstamm jederzeit gesperrt werden. Zunächst wurde den Stachelschweinen wurde nur temporär Zugang auf den Hügel gewährt, damit diese dort grasen können, ohne durch ihre Grabaktivitäten die Grasnarbe zu sehr zu schädigen. Da sich jedoch herausstellte, dass die Stachelschweine auf einer ebenen Fläche kaum graben, können sie den Bereich nun permanent nutzen.

Die Besonderheit der Anlage ist ein zur Besucherseite hin offener, aus großen Natursteinplatten gemauerter Futtertisch. Der Tisch ist ca. 80cm höher als der Besucherweg und hat eine überstehende Kante an der Front. Diese Art der Begrenzung genügt, um die Stachelschweine am Verlassen des Geheges zu hindern, da die Tiere vom Tisch aus den davorliegenden Erdboden nicht erkennen können und daher nicht herunterspringen. Gehegeseitig gelangen sie über treppenartig arrangierte Steine auf den Tisch. Um einen zu engen Kontakt zwischen Besuchern und Stachelschweinen sowie ein Herunterfallen von Tieren bei Rangeleien zu vermeiden, wurde ein einzelner Elektrodraht ca. 50cm von der Kante entfernt angebracht. Dieser hält die Tiere vom Rand des Tisches fern. Nur junge Stachelschweine können darunter hindurch laufen.

Am Futtertisch können die Besucher die Stachelschweine mit bereitgestelltem Futter füttern.
 

UP GRÖSSE:

Die Außenanlage umfasst ca. 220m², davon ist das Vorgehege ca. 21m² groß, der Weidehügel ca. 39m² und der Futtertisch bietet 23m².

Flächeaufteilung in Quadratmetern:

Flächeinnenaussen     Gehege gesamt    
zugänglich     gesamt     zugänglich     gesamt    
Tiere10220
Besucher110
andere
gesamt10330340

 

UP KOSTEN:

€ 4,400

Planung und Bau erfolgten in Eigenleistung des Tierparkes, die Kosten umfassen daher ausschließlich das Material für Umbau und Erweiterung der Außenanlage.
 

UP ERÖFFNUNGSDATUM:

13 Mai 2012
 

UP PLANUNG:

Beginn:

  • Planung: Naturschutz-Tierpark Görlitz

UP BAU:

Beginn: Oktober 2011

  • Bau: Naturschutz-Tierpark Görlitz

UP SEEHÖHE UND KLIMA:

walter.gif Dies ist ein Klimadiagramm für die nächstliegende Wetterstation.

215 m Seehöhe
8.2 °C mittlere Jahrestemperatur
657 mm mittlere jährl. Niederschlagsmenge

 

UP PFLANZEN:

Eine spezielle Bepflanzung der Anlage erfolgte, abgesehen vom Grashügel, nicht. Zwei vorhandene Bäume wurden zur Beschattung in die Anlage integriert und mit Steinplatten und Baumstämmen vor den Stachelschweinen geschützt.

UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERE:

Im Außengehege stehen den Tieren zum Ruhen zwei offene Höhlen mit Stroheinstreu sowie ein hohler Baumstamm zur Verfügung. Im Vorgehege können die Stachelschweine im Erdreich graben.

Trinkwasser steht permanent in einem Trog zur Verfügung, den die Stachelschweine auch zum Baden nutzen. An besonders warmen Tagen legen die Tierpfleger im Gehege eine Schlammsuhle an. Zahlreiche Äste, Baumstämme und Zweige können von den Tieren benagt werden. Am Futtertisch befinden sich zudem Halterungen, die mit frischen Zweigen bestückt werden.

Morgens erhalten die Stachelschweine Futter-Pellets für die Mineralversorgung. Die gesamte weitere Fütterung erfolgt durch die Besucher. Dadurch ist es für die Tiere nicht vorhersehbar, wann Sie ihr Futter erhalten und sie sind trotz der in der Natur meist nachtaktiven Lebensweise in der Anlage den ganzen Tag über aktiv und mit der Futteraufnahme beschäftigt. Das Gemüse wird kleingeschnitten angeboten, um Konkurrenz zwischen den Individuen zu vermeiden.

Der Innenraum ist mit einer Bodenheizplatte ausgestattet. Im Winter erhalten die Stachelschweine hier ein dickes Strohbett. Vor das Trenngitter zum Besucherweg wird eine Scheibe eingesetzt.
 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERPFLEGER:

Die Tierpfleger betreten die Anlage durch eine Gittertür zwischen Futtertisch und Vorgehege. Der Zugang zum Innenraum und zum Vorgehege erfolgt durch den Vorraum des Kropfgazellen-Stalls.

Der Korridor zwischen Zaun und Weidehügel kann im Bedarfsfall auch als Treibgang genutzt werden.
 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR BESUCHER:

In der Außenanlage können die Besucher die Stachelschweine über den Zaun hinweg beobachten. Eine Glasscheibe mit Holzrahmen im Zaun gibt den Blick in einen zum Ruhen genutzten hohlen Baumstamm frei. Eine rechteckige Aufweitung des Weges in die Gehegefläche hinein ermöglicht ein durch den Gitterzaun geschütztes scheinbares „Eintreten“ in die Anlage. Von dieser Stelle aus können die Besucher direkt in die Schlafhöhlen der Tiere blicken. Eine Bank lädt hier zum Beobachten ein.

Auf dem Futtertisch können die Besucher die Stachelschweine ohne Barriere betrachten und füttern. Geeignetes Futter wird in einer Holzkiste mit Klappdeckel bereitgestellt und 2 bis 3 Mal täglich nachgefüllt. Seitlich am Futtertisch befindet sich ein Beobachtungsunterstand, aus dem über einige spitze Steinplatten hinweg ein freier Einblick ohne trennenden Elektrodraht besteht.

Das Vorgehege kann durch eine Scheibe in der begrenzenden Steinmauer eingesehen werden. Das Innengehege ist vom Besucherweg durch ein Stabgitter getrennt. Im Winter schauen die Besucher hier durch eine Scheibe.
 

UP BILDUNG:

Das Gehegeschild stellt biologische Charakteristika des Weißschwanz-Stachelschweins vor. Eine Schautafel informiert über die Nagetierverwandtschaft der Tiere. In einem Schaukasten werden die verschiedenen Typen von Stacheln gezeigt und deren jeweilige Funktion erläutert.
 

UP MANAGEMENT:

Innengehege und Vorgehege sowie Vorgehege und Hauptanlage sind durch Schieber getrennt, sodass die Tiere für Arbeiten in einem der Bereiche abgesperrt werden können.
 

UP FORSCHUNG:

Die Verhaltensänderungen bei den Stachelschweinen nach Einführung der tiergerechten Besucherfütterung werden im Rahmen eines zooübergreifenden Forschungsprojektes untersucht.
 

UP ARTEN- UND RESSOURCENSCHUTZ:


 

UP LOKALE RESSOURCEN:

Die Steinplatten wurden von einer lokalen Firma gespendet.

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Überblick
©Tierpark Görlitz, 2012

 
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Gehegeplan
©Jonas Homburg, 2016

 
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Stachelschwein (1)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Weg zur Anlage (2)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Blick zur Anlage (3)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Außengehege (4)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Weidehügel (5)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Blick in die Schlafhöhle (6)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Glasscheibe (7)
©Jonas Homburg, 2016

 
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69K + Beschreibung99K
Beobachtungsunterstand (8)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Blick vom Unterstand (9)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Besucherbereich am Futtertisch (10)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Futtertisch (11)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Stachelschwein am Futtertisch (12)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Stachelschweine und Besucher (13)
©Catrin Hammer, Tierpark Görlitz, 2012

 
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Futterkiste (14)
©Jonas Homburg, 2016

 
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69K + Beschreibung101K
Sonnen- und Schattenbereiche (15)
©Jonas Homburg, 2016

 
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Trennung durch Elektrodraht (16)
©Jonas Homburg, 2016

 
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71K + Beschreibung100K
Nagen (17)
©Jonas Homburg, 2016

 
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71K + Beschreibung101K
Vorgehege und Tierpflegertor (18)
©Jonas Homburg, 2016

 
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71K + Beschreibung102K
Aufgang zum Futtertisch (19)
©Jonas Homburg, 2016

 
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69K + Beschreibung98K
Zugang zum Weidehügel (20)
©Jonas Homburg, 2016

 
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70K + Beschreibung102K
Treibgang (21)
©Jonas Homburg, 2016

 
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51K + Beschreibung100K
Informationstafel (22)
©Jonas Homburg, 2016

 
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68K + Beschreibung95K
Einblick ins Innengehege (23)
©Jonas Homburg, 2016

 
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70K + Beschreibung97K
Tierpflegerzugang zum Innengehege (24)
©Jonas Homburg, 2016

 
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67K + Beschreibung96K
Stachelschwein mit frischem Grün (25)
©Catrin Hammer, Tierpark Görlitz, 2016

 

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