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Tierpark Goldau

Wildkatzen

Dr. med. vet. Martina Schybli (Autorin für Tierpark Goldau)
Jonas Homburg, Monika Fiby (Editoren für ZooLex)
Publiziert 2017-8-31
English

 

UP ADRESSE:

Parkstrasse 26 , 6410 Goldau , Schweiz
Telefon: 0041-41-8590606
URL: http://www.tierpark.ch


UP STICHWORTE:

Erhaltungszucht, Fütterungsanlage


UP TIERE:

Familie:Species:deutscher Name:Kapazität:
FelidaeFelis silvestris silvetrisEuropäische Wildkatze1,1,2


UP BESCHREIBUNG:

Die aus dem Jahre 1988 stammende Wildkatzenanlage wurde 2014 erweitert und umstrukturiert. Der Tierbereich der Anlage ist in ein übergittertes hinteres Gehege und ein oben offenes Schaugehege geteilt.

Hinter dem Schaugehege befindet sich das allseitig vergitterte Gehege. Die Wildkatzen erhalten durch einen kleinen Schieber Zugang zum vorderen Schaugehege. Das hintere Gehege weist vier Schlafboxen auf und dient sowohl als Rückzugsort für die Tiere wie auch als Fanganlage und Quarantäne.

Das Schaugehege ist einem Gelände nach dem Durchziehen des Orkans Lothar nachempfunden. In die bestehenden Felsbrocken eines natürlichen Bergsturzes fügen sich teilweise und ganz umgestürzte und abgebrochene Baumstämme, einheimische Sträucher und Bäume sowie Asthaufen ein.

Für die Besucher wurde an der Frontseite des vorderen Geheges ein überdachter Einblick geschaffen. Da der Unterstand von den Besuchern durch eine Holztür betreten wird, genügt hier eine halbhohe Glasscheibe als Gehegebegrenzung. An den restlichen Stellen wurde der Zaun mit Ästen verkleidet, sodass Sichtschutz für die Tiere entsteht. Einzelne Lücken in der Verkleidung sorgen für zusätzliche Beobachtungsmöglichkeiten in das vordere Gehege. Das hintere Gehege ist für die Besucher nicht einsehbar.

Um ein Entweichen der Tiere zu verhindern, ist das Gehege von einem 2 m hohen Zaun umgeben, welcher elektrisch gesichert und überhängend ist.
 

UP GRÖSSE:

Aussengehege 228 m², Innengehege 30 m², Besucherunterstand 22m², Schleuse zum Gehege 4m²

Flächeaufteilung in Quadratmetern:

Flächeinnenaussen     Gehege gesamt    
zugänglich     gesamt     zugänglich     gesamt    
Tiere30228258
Besucher2222
andere44
gesamt284

 

UP KOSTEN:

CHF 254,000 davon 10 % Planungskosten.

Fremdleistungen 84000 CHF inkl. MWST; Eigenleistungen 170000 CHF inkl. Planung
 

UP ERÖFFNUNGSDATUM:

6 Mai 2014
 

UP PLANUNG:

Beginn: 1 Juni 2013

  • Besuchereinblick: Annen Holzbau AG, Goldau

UP BAU:

Beginn: Oktober 2013

  • Besuchereinblick: Annen Holzbau AG, Goldau
  • Bauleiter: Contratto AG, Goldau

UP SEEHÖHE UND KLIMA:

walter.gif Dies ist ein Klimadiagramm für die nächstliegende Wetterstation.

 

UP PFLANZEN:

Es wurden einheimische Bäume und Sträucher gepflanzt, zur Abschirmung auch immergrüne Sträucher.

Die Pflanzenliste enthält die lateinischen Namen der Pflanzen, die in diesem Gehege verwendet wurden.


UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERE:

Das Schaugehege ist mit mehreren Baumstämmen ausgestattet, welche die Tiere als Kletter- und Kratzmöglichkeiten sowie als erhöhte Liegefläche nutzen. Einige Stämme weisen Löcher zum Verstecken von Futter auf, weiters sind vier elektronisch steuerbare Futterboxen angebracht. Ein künstlich geschaffener Bachlauf versorgt die Wildkatzen mit Trinkwasser. Asthaufen, Sträucher und Bäume bieten Sichtschutz und spenden Schatten.

Die Boxen im hinteren Gehegebereich werden von den Tieren als Schlafplatz sowie als Wurfbox genutzt. Insgesamt stehen 4 übereinander angeordnete Boxen von 63 cm x 38 cm x 38 cm zur Verfügung. Die Katzen erreichen die Boxen von einer kleinen Holzplattform aus durch eine Luke auf der Längsseite der Box.

Die vielfältige Strukturierung des Schaugeheges, die Verkleidung des Zauns und der Zugang zum hinteren Gehege ermöglichen es den Tieren, sich vor den Blicken der Besucher zurückzuziehen.
 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR TIERPFLEGER:

Die Tierpfleger betreten die Anlage durch eine Schleuse, die mit dem hinteren Gehege verbunden ist. Zugang zum Schaugehege erfolgt durch eine Verbindungstür.

Der hintere Gehegebereich ist für die Besucher nicht einsehbar. Da er allseitig vergittert ist, mittels Schiebern verschlossen werden kann und versschliessbare Boxen aufweist, dient er unter anderem als Fanganlage. Dafür werden die Tiere in das hintere Gehege gelockt und der Schieber zum Hauptgehege verschlossen. Da sich die Katzen in Anwesenheit von Personen instinktiv in die dunklen Boxen zurückziehen, können deren Luken dann mit einem Schiebebrett verschlossen werden. Die Boxen können leicht aus der Halterung herausgezogen werden und dienen so auch als Transportboxen. Bei Bedarf kann der hintere Gehegebereich zudem unterteilt werden, beispielsweise für eine Quarantäne.

Eine Futterbox kann vom Besuchereinstand aus bedient werden, die anderen laufen automatisch bzw. können von der Schleuse/Pflegerraum aus bedient werden.
 

UP GEHEGEMERKMALE FÜR BESUCHER:

Durch den überdachten Einblick an der Frontseite des Schaugeheges können die Besucher die Tiere ohne Sichtbarriere beobachten und sind gleichzeitig von der Witterung und allfälligem Umgebungslärm abgeschirmt. Das Schaugehege ist zum Schutz der Wildkatzen außerhalb des Besucherunterstandes mit Ästen verkleidet, wobei einige Gucklöcher eine Beobachtung ohne Störung der Tiere erlauben.

Die Futterboxen sind für die Besucher gut sichtbar. Eine der Boxen kann bei Spezialführungen vom Führungspersonal vom Besucherunterstand aus ausgelöst werden.

Ein Monitor, welcher mit einer in der Schlafbox montierten Kamera verbunden ist, ermöglicht den Besuchern einen Einblick in diese.
 

UP BILDUNG:

Die Europäische Wildkatze ist regelmässiger Bestandteil von Führungen im Park. Eine am Zaun angebrachte Tafel sowie drehbare Elemente darunter informieren über das Vorkommen und den Lebensraum der europäischen Wildkatze sowie ihre fast vollständige Ausrottung und die Rückkehr in die natürlichen Habitate. Weiterhin werden das Nahrungsspektrum und die Unterscheidungsmerkmale zur Hauskatze thematisiert.
 

UP MANAGEMENT:

Ein Teil des Futters wird täglich im hinteren Gehege angeboten. Die beiden Gehegeteile ermöglichen bei Bedarf eine Trennung der Tiere.
 

UP FORSCHUNG:

Verhaltensstudien dokumentierten die Nutzung von Enrichment- und Strukturierungselementen im Gehege, wobei das ehemalige Gehege mit der neuen Anlage verglichen wurde.
 

UP ARTEN- UND RESSOURCENSCHUTZ:

Jungtiere aus dem Natur- und Tierpark Goldau werden an Zoos für die Erhaltungszucht sowie an Wiederansiedlungsprojekte abgegeben.
 

UP LOKALE RESSOURCEN:

Am Gehegebau sowie an der Planung waren ausschließlich lokale Unternehmungen beteiligt.

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Überblick
©Natur- und Tierpark Goldau, 2014

 
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Gehegeplan
©Wild Ingenieure AG, Jonas Homburg, 2016

 
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Wildkatze (1)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2014

 
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Außenansicht des Geheges (2)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2014

 
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Besucherunterstand (3)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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Überdachter Besuchereinblick (4)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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Blick aus dem Unterstand (5)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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Vorderes Gehege (6)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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Klettermöglichkeiten (7)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2014

 
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Bachlauf (8)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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Futterversteck (9)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2014

 
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Futterbox und Futterverstecke (10)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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Blick auf das hintere Gehege (11)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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Hinteres Gehege (12)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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Pflegerschleuse (13)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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Schlafboxen (14)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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Einzelboxen (15)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2016

 
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68K + Beschreibung95K
Beschilderung (16)
©Natur- und Tierpark Goldau, 2014

 

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